Zu Gast bei der Maifeier der SPD Zuffenhausen war das Heilbronner Kabarett „GAUwahnen“ von Erhard Jöst, die das Zwechfell der Zuschauer eine dreiviertel Stunde strapazierten.

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Zu Gast bei der Maifeier der SPD Zuffenhausen war das Heilbronner Kabarett „GAUwahnen“ von Erhard Jöst, die das Zwechfell der Zuschauer eine dreiviertel Stunde strapazierten.

Sie entsorgten auf überraschende Weise den ältesten Atomreaktor in Neckarwestheim, so dass die betroffenen Bürgermeister am Ende strahlende Gesichter hatten.
Außerdem karikierten in ihrem „Schnabeltassensong“ den Umgang mit dem Älterwerden und zeigten auf witzige Weise, wie sich Senioren behaupten können.
Zuvor hatte Uwe Meinhardt, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Stuttgart in seiner Rede zum Tag der Arbeit die Spekulationsbanken für die größte Wirtschaftkrise seit 1929 verantwortlich gemacht, welche die Arbeitnehmer am meisten treffe.

Die Bundesregierung forderte er auf, endlich Regelungen zu treffen, damit es nicht zu einer Wiederholung komme: eine Steuer auf internationale Finanzströme, das Verbot von Verbriefungen schlechter Kredite und von Leerverkäufen spekulativer Papiere, die Beteiligung der Banken an den Kosten für deren Sicherheit und Begrenzung der Managergehälter. Die Arbeitnehmer hätten einen Anspruch auf leistungsgerechte Tariflöhne, und wo diese nicht durchsetzbar seien, auf angemessene Mindestlöhne. Generell forderte er einen Abschied vom Irrglauben, der freie Markt könne alles regeln. Staatliche Konjunkturprogramme und eine Stärkung der Binnennachfrage könnten eher aus der Krise helfen.
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