
Zur heutigen Vorstellung einer Ausarbeitung zur Vorauswahl des
Standortes Gorleben durch den niedersächsischen Umweltminister erklärt
die SPD-Obfrau im 1. Untersuchungsausschuss "Gorleben" Ute Vogt:
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Zur heutigen Vorstellung einer Ausarbeitung zur Vorauswahl des
Standortes Gorleben durch den niedersächsischen Umweltminister erklärt
die SPD-Obfrau im 1. Untersuchungsausschuss "Gorleben" Ute Vogt:
Die heute vorgestellte Studie belegt nur eines: Die Hilflosigkeit von Schwarz-Gelb in ihrer Atompolitik. Die Ausarbeitung ist nichts weiter als ein gescheiterter Versuch die "Gorleben-Akte" von Greenpeace zu entwerten. Voller Verzweiflung sucht Schwarz-Gelb Entlastung um jeden Preis. Da fast die gesamte deutsche Fachwelt sich gegen ein Endlager Gorleben ausspricht, mussten die schwarz-gelben Atom-Ideologen wohl eine Weile suchen, um jemanden zu finden, der ihnen das Gegenteil aufschreibt. Und die schwarz-gelbe tibetanische Gebetsmühle in Berlin und Niedersachsen verkündet weiter: Gorleben ist gut. Gorleben wird kommen.
Die Gorleben-Politik der Bundesregierung läuft nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht. Dafür gibt es einen Grund: Für Merkel und Röttgen ist Gorleben das Alibi für ihre geplante Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken. Denn ohne "Entsorgungsnachweis" bleibt es beim beschlossenen Ausstiegsszenario. Deshalb wird Gorleben von Schwarz-Gelb instrumentalisiert. Ohne Gorleben gibt es noch nicht mal eine "moderate" Laufzeitverlängerung.
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