SPD Stuttgart-Zuffenhausen

 

Infrastruktur für den Sport ausbauen

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Vor wenigen Tagen konnten wir den neuen Kunstrasenplatz und die leichtathletischen Anlagen der SG Weilimdorf übergeben. Über 1 Million Euro hat der Gemeinderat dafür zur Verfügung gestellt. Zusätzliche Millionen hat der Bäderausschuss für den Neubau des Mineralbades Berg und die Sanierung der Mineralquellen sowie für die Sanierung des Feuerbacher Hallenbades zur Verfügung gestellt. Also alles „in Butter“?

„Leider überhaupt nicht“, meint der sportpolitische Sprecher Hans H. Pfeifer. Bei der Beratung des neuen Bäderkonzeptes zeichnet sich ab, dass künftig über viele Jahre regelmäßig erhebliche Millionensummen in die städtische Bäderlandschaft investiert werden müssen. Und da geht es nur um den angewachsenen Sanierungsstau. Außer im Neckarsportbad sind dann noch keine weiteren Schwimmflächen geschaffen worden. 

In der Eiswelt auf der Waldau beklagt man schon lange, dass die zur Verfügung stehenden Trainings- und Publikumszeiten bei weitem nicht ausreichen. Zumindest eine weitere Trainingsfläche wäre notwendig. 

Fast dramatisch ist die Lage bei den Sporthallen. Ein Brandbrief der Handballer hat dies nochmal sehr deutlich gemacht. Auf unseren Antrag hin hat die Sportverwaltung eine Bedarfs- oder besser Defizitberechnung vorgelegt. Gleichzeitig hat sie darauf hingewiesen, dass durch geplante Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen weitere Engpässe für Schul- und Vereinssport auf uns zukommen. Der Schulsport kann noch überall durchgeführt werden – besondere Engpässe gibt es im Norden und in Feuerbach –, für den Vereinssport fehlen aber 75 (!) Hallen – Übungseinheiten. Ein Armutszeugnis für die Sportstadt Stuttgart. 

„Wir werden uns im nächsten Haushaltsplan intensiv um die sportliche Infrastruktur kümmern müssen“, so Hans H. Pfeifer.

 

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