SPD Stuttgart-Zuffenhausen

 

Veröffentlicht in Anträge
am 04.01.1990 von SPD in der Region Stuttgart

Antrag der SPD-Regionalfraktion Stuttgart zur Einbringung in der 14. Sitzung der Regionalversammlung am 18.10.2006

Die Verwaltung wird gebeten,

1. über das Ergebnis der Machbarkeitsstudie „Zweistromfahrzeuge auf der Strecke Ströhgau-Stuttgart-Filder" zu berichten und die Auswirkungen auf den ÖPNV im Strohgäu und für die Gemeinde Neuhausen zu bewerten,

2. eine Untersuchung in Auftrag zu geben, die darstellt, welche Alternativen für eine Einbindung der Strohgäubahn ins Schienennetz der Region auch ohne Zweistromsystemfahrzeuge bestehen.

Begründung:

Nach der Vorstudie des Landkreises Ludwigsburg bestanden hohe Erwartungen der Städte und Gemeinden an der Strohgäubahnstrecke, mit Zweistromsystemfahrzeugen den ÖPNV grundlegend zu modernisieren und entscheidend zu verbessern. Auch nach dem negativen Ergebnis der Machbarkeitsstudie „Zweistromfahrzeuge auf der Strecke Ströhgau-Stuttgart-Filder" bleibt das Ziel, die Strohgäubahn in das Schienenetz der Region Stuttgart einzubinden und nach Möglichkeit direkt zum Stuttgarter Hauptbahnhof zu führen. Hierfür sind neue Untersuchungen notwendig.

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am 04.01.1990 von SPD in der Region Stuttgart

Antrag der SPD-Regionalfraktion Stuttgart zur Behandlung in der 14. Sitzung der Regionalversammlung am 18.10.2006

Die Verwaltung wird beauftragt, die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der kleinräumigen Bevölkerungsprognose der Bertelsmann Stiftung (Demografischer Wandel - Wegweiser 2020, www.aktion2050.de/wegweiser) auf die Region umzusetzen und in die weiteren Berechnungen und Planausarbeitung miteinfließen zu lassen.

Begründung:

Die neue Studie der Bertelsmann Stiftung wurde unter wissenschaftlicher Begleitung durch namhafte Institute für alle Kommunen in Deutschland mit über 5.000 Einwohner erstellt. Sie liegt mit den Prognoseergebnissen interessanterweise zwischen den Prognosen des Pestel-Instituts und dem statistischen Landesamt. Sie enthält eine Typisierung der Kommunen in verschiedene Fallgruppen, auf deren Grundlage Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden.

Dabei fällt auf, dass für die Region Stuttgart hauptsächlich aufgrund der wirtschaftlichen Prosperität insgesamt eine positive Entwicklung angenommen wird.

Im Vergleich zur Pestel-Studie werden die angenommenen Wenn-Dann-Beziehung der Prognose klar dargestellt und antizipierend Lösungswege für mögliche Herausforderungen aufgezeigt.

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am 04.01.1990 von SPD in der Region Stuttgart

Antrag der SPD-Regionalfraktion Stuttgart zur Einbringung in der 14. Sitzung der Regionalversammlung am 18.10.2006

Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart wird beauftragt, im Jahr 2007 einen Kongress „Region Stuttgart: Unser Masterplan für die Zukunft" zu veranstalten. Auf diesem Kongress werden die Ergebnisse der drei Tagungen des Jahres 2006 präsentiert. Es wird die neue Cluster- und Kompetenz-Zentren-Initiative präsentiert und es werden die europäischen Förderprogramme, die Förderprogramme des Bundes sowie des Landes vorgestellt. Ziel soll eine Vision für die wirtschaftliche, ökologische und soziale Zukunft unserer Region sein. Herausragende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft werden als Sprecher geladen.

Geladen werden Repräsentanten aus Europa, dem Bund und anderen Regionen Europas, welche mit hochrangigen Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft der Region zum Konferenzprogramm beitragen.

Begründung:

Die Region Stuttgart braucht für ihre wirtschafts- und strukturpolitische Strategie des nächsten Jahrzehnts eine aussagekräftige Plattform und motivierende Resonanz. Ein Standort-Kongress ist dafür hervorragend geeignet.

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am 04.01.1990 von SPD in der Region Stuttgart

Antrag der SPD-Regionalfraktion Stuttgart zur Einbringung in der 14. Sitzung der Regionalversammlung am 18.10.2006

Der Verband Region Stuttgart wird beauftragt,

zu untersuchen, ob die Einrichtung einer Schnellbuslinie aus den Räumen Nürtingen, Kirchheim/Teck und Wendlingen sowie Göppingen/Plochingen zum Flughafen und zur Neuen Messe möglich ist.

Begründung:

Die genannten Raumschaften liegen zwar in Luftlinie nicht weit vom Flughafen bzw. der Neuen Messe entfernt, sind allerdings mit dem ÖPNV nur schlecht an diese Gateway-Infrastruktur der Region angebunden. Daran wird sich auch mit der Verlängerung der S-Bahn nach Kirchheim nichts Grundlegendes ändern. Die Reisezeiten werden wegen des Umwegs über den Hauptbahnhof Stuttgart nicht entscheidend zurückgehen.

Um dieses Defizit zu beheben, soll der Verband Region Stuttgart eine Untersuchung durchführen, ob sich eine Schnellbus-Verbindung aus diesen Räumen realisieren lässt und wie groß die entsprechenden Potentiale eingeschätzt werden.

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am 04.01.1990 von SPD in der Region Stuttgart

Antrag der SPD-Regionalfraktion Stuttgart zur Einbringung in der 14. Sitzung der Regionalversammlung am 18.10.2006

Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der WRS eine Potentialanalyse und Machbarkeitsstudie für die Nutzung von Erdwärme zu erstellen, mit dem Ziel ohne Subvention der Einzelanlagen die jeweiligen lokalen Potentiale zu erschließen. Hierfür kommen z.B. Information der Kommunen und Bauherren, planungsrechtliche Vorgaben bei der Regionalplanfortschreibung (Stichwort: Feinstaub), Hilfe für Kommunen bei Erkundungen für Baugebiete u. ä. in Betracht.

Begründung:

Bislang liegen gute Voraussetzungen vor, die Potentiale der regenerativen Energien bei der Wasserkraft sowie der Sonnenenergienutzung in der Region Stuttgart zu erschließen. Für den Ersatz von Öl und Gas durch die oberflächennahe Erdwärme sind gerade in unserer Flusslandschaft gute Voraussetzungen gegeben, die bislang weitgehend unerschlossen sind.