SPD Stuttgart-Zuffenhausen

 

Veröffentlicht in Standpunkte
am 18.09.2019 von SPD und Volt im Stuttgarter Rathaus

Es ist Zeit zu handeln: Klimaneutral bis 2050 – so wie in Stuttgart beschlossen – reicht laut Wissenschaft nicht mehr aus, um das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen. Sie fordern deshalb Klimaneutralität bis 2035 – am besten noch früher. Die Zeit ist vorbei, um zu zögern, das sollte auch den Letzten inzwischen klargeworden sein. Kirchturmpolitik, auf Bund und Land zu verweisen, hilft nicht. Wir als Landeshauptstadt müssen endlich die Klimawende einläuten. Und das ist für uns als SPD in aller erster Linie eine Wärmewende. Warum?

Veröffentlicht in Woche für Woche
am 17.09.2019 von SPD und Volt im Stuttgarter Rathaus

Unser Fraktonsvorsitzender Martin Körner berichtet in seinem Wochenrückblick heute über einen etwas enttäuschenden Auftritt von Gregor Gysi bei der Feuerbacher Kirbe, über Gespräche über den nächsten Doppelhaushalt sowie über die Zukunft des Bahnknotens Stuttgart. Außerdem am Donnerstag: 13 Stunden Rathaus ...

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 17.09.2019 von SPD Stuttgart

Hintergrundgespräch der SPD Stuttgart am 11.09.2019 im Stuttgarter Rathaus mit Herrn Gerd Hickmann, Leiter der Abteilung „Öffentlicher Verkehr“ im Verkehrsministerium Baden-Württemberg (VM).

Veröffentlicht in Nachruf
am 14.09.2019

Liebe Genossinnen und Genossen,

wir haben euch eine traurige Nachricht mitzuteilen: Unser Bezirksbeiratssprecher und Kassier Uwe Mammel ist am vergangenen Freitag gestorben. Anfang des Jahres wurde eine schweren Krankheit diagnostiziert, deren Therapie aber anzuschlagen schien. Nun ist er doch unerwartet von uns gegangen und wir müssen Abschied von ihm nehmen.

Uwe Mammel ist in den 1970er Jahren in die SPD eingetreten. Er wurde alsbald in den Vorstand des Ortsvereins Zuffenhausen gewählt. Seit 1980 war er Mitglied der SPD-Fraktion im hiesigen Bezirksbeirat, seit 1990 bis jetzt deren Sprecher. Daneben hatte er noch weitere Ehrenämter inne: so bekleidete er die Funktion des Kassiers nicht nur in der SPD, sondern auch in der AWO Zuffenhausen und im Verein Waldheim, wo er sich besonders um soziale Aufgaben und das Ferienwaldheim für Kinder und Jugendliche kümmerte.

Er hat sich vor einiger Zeit als „Rebell“ der 68er-Generation bezeichnet und dies auf die Zeit der 1970er und 80er Jahre bezogen. Damals übernahm er mit anderen seiner Generation wichtige Ämter im SPD-Ortsverein. Durch seine Tätigkeit im Bezirksbeirat, wohl aber auch wegen seiner doch eher bedächtigen Grundhaltung prägte sich bei ihm eine reformerische und pragmatische politische Vorgehensweise aus. Er neigte dazu, sich erst ein Bild von der Sachlage, von Anträgen und Meinungen zu machen, um dann vorsichtig, aber doch bestimmt dazu Stellung zu nehmen, in die seine jahrzehntelange Erfahrung einfloss. Er war aber durchaus bereit, davon abzuweichen, wenn ihn andere Argumente überzeugten oder die Mehrheit repräsentierten. Er war immer offen für Alternativen und neue Vorschläge und so ein vorbildlicher Demokrat. Er war auf den Ausgleich von Interessen bedacht.

Er vertrat die Grundüberzeugung der SPD, dass der Einsatz für soziale Gerechtigkeit noch lange notwendig sei. Als Chemiker und Biologe war ihm natürlich der schonende Umgang mit den immer knapper werdenden Grünflächen etwa beim unerlässlichen Wohnungsbau, die Luftreinhaltung, die ungestörten Kaltluftströme, die Begrenzung des motorisierten Verkehrs und die Verbesserung der Angebote im Öffentlichen Personennahverkehr wichtig. Mit seiner beruflichen Erfahrung als Lehrer am Solitude-Gymnasium Weilimdorf war es ihm ein Anliegen, dass die Schulen und Kindergärten in Zuffenhausen, die wegen der Sparpolitik des Stuttgarter Rathauses immer mehr heruntergekommen waren, erneuert und erweitert wurden. Eine Herzensangelegenheit war ihm die Renaturierung des Feuerbachs. Er kümmerte sich aber ebenso um die Erhaltung und Pflege der Biotope rund um Zazenhausen. Mit seiner hohen fachlichen Kompetenz und Kompromissbereitschaft hat er sich um das Wohl Zuffenhausens verdient gemacht. Mehrfach kandidierte er für den Gemeinderat und war in unzähligen Wahlkämpfen aktiv. Beruf, Kommunalpolitik und Privatsphäre waren bei Uwe kaum zu trennen.

Er war ein bekennender Gärtner, der früher - mit sein Frau Sieglinde - einen beträchtlichen Teil der Ernährung mit den Erzeugnissen seines Gartens bestreiten konnte. Die Arbeit im Grünen war ihm angewandte Ökologie und Hobby. Vielleicht trug sie auch dazu bei, dass er unaufgeregt, umgänglich und ausgleichend war, zuverlässig und loyal. Wir verlieren in Uwe Mammel eine Persönlichkeit, die eine Lücke reißt, welche wir nur schwer schließen können. Wir gedenken seiner mit Respekt und Dank.

Die Beerdigung findet am Montag, 16.9.2019, 12 Uhr, auf dem Friedhof Zazenhausen statt.

Tobias Haubensak, Hans-Georg Kerler

Veröffentlicht in Woche für Woche
am 09.09.2019 von SPD und Volt im Stuttgarter Rathaus

Die Sommerpause ist so gut wie zuende und unser Fraktionsvorsitzender Martin Körner daher zurück mit seinem Montagsrückblick. Heute geht es um die Personalprobleme der Stadtverwaltung, um Vorschläge der SPD zum Klimaschutz und um die Zukunft des Kulturquartiers. Wir wollen, dass gegen die Tendenz zum Polit-Marketing die Stadt ihren Kernaufgaben gerecht wird. Das darf nicht in den Hintergrund gedrängt werden.