SPD Stuttgart-Zuffenhausen

 

Veröffentlicht in Anträge
am 02.01.1990 von SPD in der Region Stuttgart

Antrag der SPD-Regionalfraktion:

Die Regio Stuttgart Marketing und Tourismus GmbH wird beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für ein „Haus des Weins in der Region Stuttgart“ zu erstellen.

Begründung:

Der Weinbau ist ein prägendes Element der Region Stuttgart, das in der Außendarstellung der Region ein stärkeres Gewicht verdient. Zwar gibt es mehrere gute lokale Möglichkeiten zur Weinpräsentation; die Stadt Stuttgart überlegt die Einrichtung eines „Haus des Weins“ für den Stuttgarter Weinbau. Eine gemeinsame Präsentation, ein „Schaufenster“ der regionalen Weine an einem attraktiven Standort aber – z. B. ehemaliger Keller der Hofkammer im Alten Schloss oder Vergleichbares – könnte sowohl dem in letzter Zeit so erfolgreichen Wein der Region Stuttgart wie auch deren nationaler und internationaler Außendarstellung nützen.

Veröffentlicht in Anträge
am 02.01.1990 von SPD in der Region Stuttgart

Antrag der SPD-Regionalfraktion:

Der Verband Region Stuttgart wird beauftragt, mit der Deutschen Bahn AG Verhandlungen mit dem Ziel, im Rahmen des neuen Verkehrsvertrags zu einer Verbesserung der Frühanbindung des Flughafens mit der S-Bahn zu gelangen, aufzunehmen. Über das Ergebnis wird der Verkehrsausschuss unterrichtet.

Begründung:

Fluggäste, die frühmorgens die S-Bahn zum Flughafen nutzen wollen, beklagen seit langem, dass dies aufgrund der Fahrplangestaltung nicht möglich ist. So gibt es keine Möglichkeit, mit dem ÖPNV Frühmaschinen – insbesondere Charterflüge –, die vom Flughafen Stuttgart starten, zu erreichen. Für eine europäische Metropolregion wie Stuttgart ist dies ein nicht haltbarer Zustand.

Veröffentlicht in Anträge
am 02.01.1990 von SPD in der Region Stuttgart

Antrag der SPD-Regionalfraktion

1. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Bedarfs- und Finanzierungsplanung für die Planung und Finanzierung des Fahrgastinformationssystems in den Fahrzeugen und den größeren Haltestellen von Bus und S-Bahn sowie der Installation des Anschlussinformationssystems aufzustellen. Hierbei sind die verschiedenen Aufgabenträger – etwa S-Bahn und Bus, Verbundlandkreise und Stadt Stuttgart – an den Verknüpfungspunkten einzubinden.

2. Durch die 2004 anstehenden Überlegungen und Entscheidungen zu den Tariferhöhungen und -verbesserungen ist eine Mitfinanzierung der Maßnahmen durch einen Anteil an den Tariferhöhungen des VVS zu gewährleisten. Dies betrifft nach derzeitigem Stand 15 – 20 % der Kosten, nachdem das Land die grundsätzliche Förderfähigkeit nach GVFG anerkannt hat.

3. Die Verwaltung wird beauftragt, die Planung soweit voranzutreiben, dass entsprechende Anträge nach GVFG gestellt werden können.

4. Die erforderlichen Mittel für die Planung sind der Haushaltsstelle Gutachten zu entnehmen, gegebenenfalls sind € 50.000 zusätzlich einzustellen.

Begründung:
Ergebnis von mobilist und des Regionalverkehrsplans ist, dass die verbesserte Information die Akzeptanz und Nutzung des ÖPNV fördert, weshalb die Region Stuttgart in die Realisierungsphase eintreten sollte. Die Erfahrungen aus Modellvorhaben können hierbei verwertet werden. Im Übrigen werden von den Bürgern Tariferhöhungen eher akzeptiert, wenn damit direkt erkennbare Verbesserungen verbunden sind.
Die entsprechende Finanzierung der Informationssysteme lassen sich auch über mehrere Jahre erstrecken.

Veröffentlicht in Anträge
am 01.01.1990 von SPD in der Region Stuttgart

Region Stuttgart 20. Juli 2001
Interfraktioneller Antrag

zur Einführung des konsequenten Halbstundentakts

auf den Linien S3 und S4 nach 22 Uhr

Der VVS wird beauftragt dafür zu sorgen, dass mit Inkrafttreten des neuen Verbund-Fahrplans auch nach 22 Uhr auf den Linien S3 und S4 ein konsequenter 30-Minuten-Takt gefahren wird.

Begründung:

Auf der Linie S3 gibt es nach 21:48 Uhr keine direkte Verbindung mehr zwischen dem Flughafen Stuttgart und dem Raum Winnenden – Backnang – Murrhardt. Vielmehr muss bei jeder Fahrt entweder in Vaihingen (aus dem Bus) oder in Waiblingen (aus der S2) umgestiegen werden.

Selbst Reisende, die nach 22 Uhr vom Flughafen in die Innenstadt wollen, müssen bei zwei der vier angebotenen Fahrten in Vaihingen vom Bus in die S-Bahn umsteigen. Für Geschäftsleute oder Familien mit Gepäck ist dies ausgesprochen ärgerlich.

Hinzu kommt, dass bei der vorgesehenen Regelung auf dem Abschnitt Stadtmitte - Backnang nach 22 Uhr kein konsequenter 30-Minuten-Takt entsteht, sondern nur ein „hinkender“ Takt, den man sich sehr schwer einprägen kann.

Gespräche mit Unternehmen im Einzugsbereich der S3 ergaben übereinstimmend, dass die geschilderten Verhältnisse ein ausgesprochenes Defizit bei den weichen Standortfaktoren sind. Es stößt auf Unverständnis, wenn die Region Stuttgart einerseits in Backnang ein regional bedeutsames Gewerbegebiet, die Lerchenäcker und ein Kompetenzzentrum ausweist und finanziell fördert und andererseits die Verbindung mit der Stadtmitte von Stuttgart und mit dem Flughafen kompliziert und unattraktiv gestaltet.

Für die S4 nach Marbach gilt Ähnliches. So ist auch nach 22 Uhr Marbach nur ein direkter 1-Stunden-Takt vorhanden. Um halbstündig die S-Bahnstation Favoritepark, Freiberg, Benningen und Marbach erreichen zu können, ist es erforderlich, zunächst die S5 nach Ludwigsburg zu nehmen, um dann in die dort wartende Bahn nach Marbach umzusteigen. Neben den o.g. Nachteilen vor allem für Geschäftsleute, Familien oder Reisende mit Gepäck, erreichen uns immer wieder Schilderungen von Benutzerinnen und Benutzern, denen diese Umsteigemöglichkeit in Ludwigsburg nicht transparent ist und dadurch oftmals bis zu einer Stunde an den S-Bahn-Stationen um den Hauptbahnhof warten. Unseres Erachtens geht es bei der konsequenten Einführung des 30-Minuten-Taktes nicht zuletzt auch um die Gleichbehandlung aller Bürgerinnen und Bürger der Region.

Schmiedel, Dr. Barth, Kopp und Fraktion

Dr. Pfeiffer, Dr. Diehl, Dietrich und Fraktion

Grischtschenko und Fraktion

Hofer und Fraktion

Lebherz und Fraktion

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am 01.01.1990 von SPD in der Region Stuttgart

Antrag der SPD-Regionalfraktion:
Zuliefererparks in der Region Stuttgart
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für Zuliefererparks in Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Automobilbranche in der Region zu erstellen. Für die Ausarbeitung des Konzepts sollen 25.000 Euro bereitgestellt werden.
Begründung:

Die Automobilzulieferer sind künftig verstärkten Veränderungen ausgesetzt, denn der Wettbewerb zwischen den Autoherstellern wird noch schärfer werden. Schon jetzt gibt es weltweit Überkapazitäten in der Autoindustrie. Diese Überkapazitäten drücken schon heute auf die Erträge der Fahrzeugfirmen. Dies wird auch dazu führen, dass die Zahl der Zulieferer von weltweit 30.000 auf 2.500 Unternehmen zurückgehen wird.

Deshalb wird es für die Unternehmen der Zulieferindustrie zunehmend wichtiger, ihren Standort in der direkten Nähe zum Kunden zu haben. Durch Zuliefererparks eröffnen sich neue Chancen für die Zulieferer, indem sie Aufgaben, die ursprünglich in den Automobilkonzernen angesiedelt waren, besser lösen. Mit Zuliefererparks wird deshalb der Automobilmarkt gefestigt.

Claus Schmiedel, MdL
Fraktionsvorsitzender